„Das Vorausträumen ist der Zustand von Jugend, der Zustand von Wendezeiten und der Zustand von Kreativität, worin ein neues geschaffen wird, das es bisher noch nicht gab das aber fällig ist, weil es möglich wurde.“ – Ernst Bloch

Unsere Reise wird geleitet von der Suche nach gelebten Utopien. Was genau verstehen wir darunter? Der Kunstbegriff Utopie wurde 1516 von Thomas Morus ins Leben gerufen. Er schrieb seinen Roman „Utopia“ als Kritik an den damaligen gesellschaftspolitischen Verhältnissen. Im Laufe der Geschichte wurden viele solcher Utopien entworfen. Sie dienten als alternative Entwürfe zum aktuellen „Jetzt-Zustand“, als Gegenwelten zur bestehenden Welt. Hier kamen Ideen und Fantasien von einem besseren Leben in einer besseren Gesellschaft zum Ausdruck. Eine Gesellschaft in der die Menschen ein freies, selbstbestimmtes Leben führen können und wo Staat, Machtstrukturen und Unterdrückung keinen Platz finden sollten.

Wir möchten Euch hier konkrete Beispiele von Menschen vorstellen, die ihre eigenen „Utopien“ in die Wirklichkeit umgesetzt haben oder auf dem Weg dorthin sind. Wo gibt es welche Projekte? Welche Ziele verfolgen die Menschen und welche Schwierigkeiten gibt es?

Spanien- Artaso

Art: Kommune, besetztes Dorf
Schwerpunkte: Achtsames Miteinander, biologischer Gartenbau, Selbstverwaltung, anarchistische Organisation,
ökologisches Bauen, alternative Energien
Umgebung: Ländlich
Bewohner*Innen: 9, + Gäste
Sprachen: Spanisch, Englisch, Französisch (alle anderen Sprachen variieren abhängig von anwesenden Gästen)
Gründungsjahr: 2010
Land: Spanien
Gäste willkommen? Ja

mehr lesen

Frankreich- ZAD (Zone a Défendre) in Notre-Dame-des-Landes

ZAD. Diese drei Buchstaben stehen für „Zone a Deféndre“, was zu deutsch etwa mit „das zu verteidigende Gebiet“ übersetzt werden kann. Auf dem rund 1700 Hektar Acker- und Weideland in Notre-Dame-des-Landes kämpfen mehrere hundert Menschen gegen die Umsetzung eines Flughafengroßprojekts.

mehr lesen
Translate »