Mano de Sol- ein Permakulturprojekt in der wilden Natur Kolumbiens

Art: Gemeinschaft
Schwerpunkte: Permakultur, biologischer Gartenbau, ökologisches Bauen, Kunst
Umgebung: Ländlich
Bewohner*Innen: 2 + Gäste
Sprachen: Spanisch
Gründungsjahr: 2013
Land: Kolumbien
Gäste willkommen? Ja

Hier könnt Ihr Kontakt mit Mano del Sol aufnehmen

Die Philosophie

Harold, der Gründer von Mano Del Sol ist in der Stadt geboren und träumte seit seiner Kindheit davon, auf dem Land zu leben. Vor fünf Jahren hat er sich diesen Traum erfüllt und ein kleines Grundstück in der Nähe von Alejandria gefunden. Seitdem lebt er hier, widmet sich der Kunst, beobachtet Tiere und Natur und legt einen besonderen Fokus auf folgenden Schwerpunkte:

Permakultur: eine Form der Landwirtschaft, die sich perfekt in das Ökosystem einfügt ohne Schäden zu verursachen. Für die Umsetzung nimmt er Ökosysteme als Vorbild, die sie sich bewährt haben und beobachtet Pflanzen und Tiere in allen ihren Funktionen. Seit fünf Jahren forstet er auf seinem Grundstück nach diesem Prinzip den Wald auf, der zur konventionelle Viehhaltung gerodet und als Weideland genutzt wurde.

Ökologisches Bauen: Die Häuser werden aus Naturmaterialien wie Holz, Erde, Lehm und Bambus gebaut.

Ökologischer Gartenbau: Bei dem Anbau von Obst und Gemüse wird auf Kunstdünger und chemische Schädlingsbekämpfung verzichtet.

Harold will einen Ort schaffen, an dem er seine Arbeitskraft einsetzen kann, um etwas Dauerhaftes zu erschaffen, statt sich anderen zu unterwerfen und für sie zu arbeiten.

Die Freiheit für Natur und Menschen hat für ihn oberste Priorität.

Der Ort

Bisher gibt es in „Mano de Sol“ ein Gemeinschaftshaus, das aus Bambus und Lehm gebaut wurde und Platz für Gäste bietet. Das Gebäude ist den Formen der Natur nachempfunden; es gibt keine Ecken und die Wände sind harmonisch kunstvoll gestaltet. An das Gemeinschaftshaus ist eine Außenküche angebaut, zum Kochen dient ein alter Holzofen. Durch den Wasserhahn fließt ununterbrochen frisches Wasser, das von der nahegelegenen Quelle mit Schläuchen zur Küche geleitet wird. Zum Waschen und Baden gehen die Bewohner*innen in den nur wenige Meter entfernten Fluss.

Auf dem gesamten Grundstück verteilt gibt es Bananen, Lulo, Ananas und in den zwei Gemüsegärten wachsen Kräuter und Gemüse.

Hier soll in Zukunft eine Gemeinschaft mit zehn oder mehr Menschen entstehen.

Das Leben

Harold lebt mit seiner Familie in einem kleinen Haus in der Nähe des Gemeinschaftshauses. Tagsüber beschäftigt er sich mit anfallenden Arbeiten wir Holzhacken, Gartenpflege etc. Am Nachmittag widmet er sich seiner Kunst: Zeichnen und Skulpturen machen.

Als wir Harold besucht haben, lebte noch Yaneth in der Gemeinschaft und fast täglich kamen Freunde zum gemeinsamen Mittagessen vorbei.

Die nächstgelegene Stadt ist zu Fuß zwei Stunden oder vierzig Minuten mit dem Motorrad entfernt (wobei auch bei dieser Variante zunächst ein für Fahrzeuge unzugänglicher Weg von 20 Minuten zu Fuß zurück gelegt werden muss).

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