„Das Vorausträumen ist der Zustand von Jugend, der Zustand von Wendezeiten und der Zustand von Kreativität, worin ein neues geschaffen wird, das es bisher noch nicht gab das aber fällig ist, weil es möglich wurde.“ – Ernst Bloch

Unsere Reise wird geleitet von der Suche nach gelebten Utopien. Was genau verstehen wir darunter? Der Kunstbegriff Utopie wurde 1516 von Thomas Morus ins Leben gerufen. Er schrieb seinen Roman „Utopia“ als Kritik an den damaligen gesellschaftspolitischen Verhältnissen. Im Laufe der Geschichte wurden viele solcher Utopien entworfen. Sie dienten als alternative Entwürfe zum aktuellen „Jetzt-Zustand“, als Gegenwelten zur bestehenden Welt. Hier kamen Ideen und Fantasien von einem besseren Leben in einer besseren Gesellschaft zum Ausdruck. Eine Gesellschaft in der die Menschen ein freies, selbstbestimmtes Leben führen können und wo Staat, Machtstrukturen und Unterdrückung keinen Platz finden sollten.

Wir möchten Euch hier konkrete Beispiele von Menschen vorstellen, die ihre eigenen „Utopien“ in die Wirklichkeit umgesetzt haben oder auf dem Weg dorthin sind. Wo gibt es welche Projekte? Welche Ziele verfolgen die Menschen und welche Schwierigkeiten gibt es?

The soulfire Project

Eine Gruppe von Musiker*innen und Künstler*innen reisen mit einem Bus durch Nord- und Südamerika- mit gebrauchten Pflanzenfett!

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Aluantu – eine Gemeinschaft im wilden Patagonien

Aluantu - eine Gemeinschaft im wilden Patagonien Art: offene Gemeinschaft Schwerpunkte: persönliches, spirituelles Wachstum, Leben in Gleichgewicht mit Natur und Umwelt, Leben und Organisation in Gemeinschaft Umgebung: sehr abgelegenes ländliches Gebiet am See...

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Velatropa- eine gelebte Utopie mitten in Buenos Aires

Velatropa – eine kleines Universum mitten in der Millionenstadt Buenos Aires. Hier leben im Moment um die fünfundzwanzig Menschen. Alle mit der gleichen Vision: Einen Ort schaffen, an dem sich Natur und Menschen frei entfalten können, wo ein bewusstes, nachhaltiges Leben gelebt wird. Ein Leben frei von Ausbeutung, Zwängen, Autoritäten und Konsumzwang.

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Kolumbien- Anthakarana

„Anthakarana ist eine Gemeinschaft, die über den Weg der Liebe und des Respekts ein Leben in Lieben und Frieden anstrebt. Das Theater, die Kunst und Handarbeit, gesunde und bewusste Ernährung und Respekt gegenüber uns und unsere Umwelt sind die Wegsteine“

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Kolumbien- Mano de Sol

Harold, der Gründer von Mano Del Sol träumte seit seiner Kindheit davon, auf dem Land zu leben. Vor fünf Jahren hat er sich diesen Traum erfüllt und ein kleines Grundstück gefunden. Seitdem lebt er hier und widmet sich der Kunst und der Permakultur.

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Spanien- Artaso

Die Kommune versteht sich als eine offene und dynamische Gemeinschaft, in der jede/r Willkommen ist und eingeladen wird, an dem Projekt teilzuhaben. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung eines nachhaltigen Lebensstils, im Einklang mit der Natur und Umwelt sowie ein respektvolles und achtsames Miteinander.

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Frankreich- ZAD (Zone a Défendre) in Notre-Dame-des-Landes

ZAD. Diese drei Buchstaben stehen für „Zone a Deféndre“, was zu deutsch etwa mit „das zu verteidigende Gebiet“ übersetzt werden kann. Auf dem rund 1700 Hektar Acker- und Weideland in Notre-Dame-des-Landes kämpfen mehrere hundert Menschen gegen die Umsetzung eines Flughafengroßprojekts. Neue Formen des Zusammenlebens werden hier ausprobiert und gelebt.

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