Wir, Julia und Lisa, zwei Schwestern, sind losgezogen (seit Juni 2019 sind wir zu Dritt mit unserer Hündin Nami unterwegs), um uns auf die Suche nach Menschen zu machen, die ihre Vorstellung von  „Utopie“ realisieren wollen oder sie bereits leben. Während unserer Reise um die Welt, werden wir in den nächsten drei oder vier Jahren Aussteiger*innen, Ökodörfer und politische Aktivist*Innen besuchen. Wir wollen verstehen, was die Menschen antreibt, wie sie leben, ob es Probleme und Konflikte gibt, welche Lösungsstrategien sie dafür finden und inwiefern die Ideen und Träume dieser Menschen als Anregungen für eine lebenswerte Zukunft dienen können.

Wie reisen wir?

Wir reisen ohne ein Flugzeug zu benutzen über Land, die Berge und das Meer. Per Anhalter, zu Fuß, dem Segelboot, Fahrrad, oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wollen wir unseren Weg zurücklegen. Auf unserem Rücken tragen wir alles, was wir für die nächsten Jahre brauchen (siehe Packliste). Wir wollen möglichst nachhaltig und ressourcenschonend reisen, das betrifft alle Bereiche wie Kosmetik, Klamotten, Fortbewegung, Lebensmittel ( wir versuchen, den Großteil unserer Lebensmittel zu retten oder zu recyclen, also in Restaurants, Bars, Bäckereien, Supermärkten, Märkten nach Essen fragen, das sonst weggeworfen wird) und Unterkunft (Wir übernachten mit dem Zelt in der Natur, in Häuserruinen etc. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen schlafen wir im Hostel) . Darüber könnt ihr in unserem Beitrag “ Nachhaltig und Günstig reisen“ noch mehr Details erfahren.

Warum ohne Flugzeug?

Wir möchten möglichst umweltfreundlich in engem Kontakt zur Natur, Menschen und Kulturen reisen, uns den Orten langsam nähern und ein Gefühl für Wetter und Klima bekommen.

Wohin reisen wir?

Unsere Reise begann im Juli 2017 in Deutschland. Von dort aus trampten wir über Frankreich nach Spanien bis Gibraltar. Im Dezember 2017 sind wir per Anhalter mit einem Segelboot über den atlantischen Ozean in die Karibik gesegelt. Von dort aus über Venezuela und Kolumbien nach Ecuador getrampt, weiter mit dem Kanu durch den Amazonas gepaddelt, waren am Ende der Welt in Ushuaia, sind über Chile zurück Richtung Norden und haben mit dem Boot das Darien Gap zwischen Kolumbien und Panama umschippert. Von hier aus ging es weiter per Anhalter durch Mittelamerika  bis Guatemala, wo wir einen Hund adoptiert und uns Fahrräder aus recycelten Materialien zusammengebaut haben und damit jetzt in Mexiko unterwegs sind.

Von Mexiko aus geht es dann weiter Richtung Norden, bis wir Alaska erreichen. Dann wollen wir über die Beringsee nach Russland, durch die Mongolei bis nach Georgien und weiter durch den Balkan, bis wir wieder in Deutschland ankommen.

Hier ein Interview mit Deutschlandfunk NOVA über unser Projekt:

Wir haben es bisher ohne Flugzeug bis nach Mexiko geschafft. Aber ohne die unzähligen Menschen, die uns während dieser Zeit auf ihrem Boot, ihren Autos oder LKW’s mitgenommen, uns Essen, Unterkunft und Kleidung geschenkt, uns überrascht, umarmt, Mut gemacht oder einfach nur angelächelt haben, wäre das gar niemals möglich gewesen. Und dafür sind wir unglaublich dankbar!

…und gestartet wären wir wahrscheinlich sowieso nie ohne die inspirierenden Gespräche und Diskussionen, die motivierenden und bestärkenden Worte und jede Art von Unterstzützung unserer geliebten Familie und Freund*innen. Danke!

Tausend Dank auch an Alle, die das Projekt mit ihren Spenden ünterstzützt haben: Ulrich Ploenes-Cremers, Frank Walgenbach ,  Anette Jobelius Thierry Petit und Stacia Petit, Emily D’Silva,  Fabian Matti , Monica Wyrsch,  Julian Belz, Michi, Wolfram Minks,  Adrian, Thomas Groneß, Marie Drüge,  Silvia

 

Translate »